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Die Landeswahlleiterin für Berlin
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Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik

 


Statistischer Bericht B VII 1 - 5 -4j/09 Design-Logo PDF

 

Erläuterungen zur repräsentativen Wahlstatistik

Mit der repräsentativen Wahlstatistik wird die Wahlbeteiligung einerseits und die Stimmabgabe der Wahlberechtigten andererseits nach Geschlecht und Altersgruppen im Wege der Stichprobe untersucht.
 
Die Wahlbeteiligung der männlichen und weiblichen Wahlberechtigten und Wähler wird in den Stichprobenwahlbezirken nach folgenden zehn Geburtsjahrgruppen aus dem Wählerverzeichnis ausgezählt, die den in Klammern angegebenen Altersgruppen ungefähr entsprechen:


Geburtsjahrgruppen Altersgruppen

1989 - 1991 (18 - 20)

1985 - 1988 (21 - 24)

1980 - 1984 (25 - 29)

1975 - 1979 (30 - 34))

1970 - 1974 (35 - 39)

1965 - 1969 (40 - 44)

1960 - 1964 (45 - 49)

1950 - 1959 (50 - 59)

1940 - 1949 (60 - 69)

1939 und früher (70 und älter)

    

Die Untersuchung der Stimmabgabe der Männer und Frauen für die einzelnen Parteien geschieht für folgende fünf Geburtsjahr- bzw. Altersgruppen ( ungefähres Alter):


Geburtsjahrgruppen Altersgruppen

1985 - 1991 (18 - 24)

1975 - 1984 (25 - 34)

1965 - 1974 (35 - 44)

1950 - 1964 (45 - 59)

1949 und früher (60 und älter)

In Berlin gibt es 105 Urnenwahlbezirke sowie 30 Briefwahlbezirke, die so ausgewählt sind, dass sie einen repräsentativen Querschnitt für das Land Berlin darstellen.


Rechtsgrundlage für die Durchführung ist das Gesetz über die allgemeine und die repräsentative Wahlstatistik (Wahlstatistikgesetz - WStatG). Dieses schreibt im Wesentlichen das bewährte Verfahren rechtsverbindlich fest und gewährleistet die Wahrung des Wahlgeheimnisses bei den Erhebungen.

Unter anderem sind folgende Maßnahmen für die Wahrung des Wahlgeheimnisses angeordnet:

  • Die Festlegung einer Mindestzahl von 400 Wahlberechtigten je Stichprobenwahlbezirk und von 400 Wählern je Stichprobenbriefwahlbezirk.
  • Zusammenfassung der Geburtsjahrgänge zu Gruppen, so dass keine Rückschlüsse auf das Wahlverhalten einzelner Wähler möglich sind.
  • Trennung der für die Stimmenauszählung und für die statistische Auswertung zuständigen Stellen sowie strenge Zweckbindung für die Statistikstellen hinsichtlich der ihnen zur Auswertung überlassenen Wahlunterlagen.

Die Wahlberechtigten der repräsentativen Wahlbezirke werden unter anderem durch ein Bekanntmachungsplakat und Auslage eines Faltblatts des Landeswahlleiters im Wahllokal, Zusendung eines Merkblatts mit den Briefwahlunterlagen und persönliche Beantwortung von Fragen im Wahllokal informiert.

Die Stimmzettel sind in den Stichprobenwahlbezirken mit einem Unterscheidungsaufdruck versehen, der unverschlüsselt ist, um Missverständnisse bei den Wählern über den Zweck der Kennzeichnung auszuschließen.

BUNDESTAGSWAHL 2009
 
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Endgültiges Ergebnis zur Wahl des 17. Deutschen Bundestags in Berlin am
27. September 2009