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Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik

 


Statistischer Bericht B VII 2Pfeil PDF

 

Erläuterungen zur repräsentativen Wahlstatistik

Mit der repräsentativen Wahlstatistik wird die Wahlbeteiligung einerseits und die Stimmabgabe der Wahlberechtigten andererseits nach Geschlecht und Altersgruppen im Wege der Stichprobe untersucht.
 
Die Wahlbeteiligung der männlichen und weiblichen Wahlberechtigten und Wähler wird in den Stichprobenwahlbezirken nach folgenden zehn Geburtsjahrgruppen aus dem Wählerverzeichnis ausgezählt, die den in Klammern angegebenen Altersgruppen ungefähr entsprechen:


Geburtsjahrgruppen Altersgruppen

1986 - 1988 (18 - 20)

1982 - 1985 (22 - 24)

1977 - 1981 (25 - 29)

1972 - 1976 (30 - 34)

1967 - 1971 (35 - 39)

1962 - 1966 (40 - 44)

1957 - 1961 (45 - 49)

1947 - 1956 (50 - 59)

1937 - 1946 (60 - 69)

1936 und früher (70 und älter)

    

Die Untersuchung der Stimmabgabe der Männer und Frauen für die einzelnen Parteien geschieht für folgende fünf Geburtsjahr- bzw. Altersgruppen ( ungefähres Alter):


Geburtsjahrgruppen Altersgruppen

1982 - 1988 (18 - 24)

1972 - 1981 (25 - 34)

1962 - 1971 (35 - 44)

1947 - 1961 (45 - 59)

1946 und früher (60 und älter)

Rechtsgrundlage für die Durchführung ist das Landeswahlgesetz in Verbindung mit dem Gesetz über die allgemeine und die repräsentative Wahlstatistik (Wahlstatistikgesetz - WStatG). Dieses schreibt im Wesentlichen das bewährte Verfahren rechtsverbindlich fest und gewährleistet die Wahrung des Wahlgeheimnisses bei den Erhebungen.

Unter anderem sind folgende Maßnahmen für die Wahrung des Wahlgeheimnisses angeordnet:

  • Die Festlegung einer Mindestzahl von 400 Wahlberechtigten je Stichprobenwahlbezirk und von 400 Wählern je Stichprobenbriefwahlbezirk.
  • Zusammenfassung der Geburtsjahrgänge zu Gruppen, so dass keine Rückschlüsse auf das Wahlverhalten einzelner Wähler möglich sind.
  • Trennung der für die Stimmenauszählung und für die statistische Auswertung zuständigen Stellen sowie strenge Zweckbindung für die Statistikstellen hinsichtlich der ihnen zur Auswertung Überlassenen Wahlunterlagen.

Die Wahlberechtigten der repräsentativen Wahlbezirke werden unter anderem durch ein Bekanntmachungsplakat und Auslage eines Faltblatts des Landeswahlleiters im Wahllokal, Zusendung eines Merkblatts mit den Briefwahlunterlagen und persönliche Beantwortung von Fragen im Wahllokal informiert.

Vor dem Hintergrund des tendenziell ansteigenden Briefwähleranteils werden seit der Bundestagswahl 2002 auch Briefwahlstimmen in die repräsentative Wahlstatistik einbezogen.

BERLINER WAHLEN 2006
 
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Endgültiges Ergebnis zu den Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin und zu den Bezirksverordneten-
versammlungen am 17. September 2006